Kann man über das Außen sprechen? Welches Innen muss dafür kreiert werden? Oder lässt sich das gar nicht trennen? Kann ich als Subjekt über ein Gegenüber, ein Objekt, überhaupt reden? Der Begriff der Immersion, also das Eintauchen in Welten, die für sich erstmal dicht und geschlossen scheinen, erzählt gerne von der Unmöglichkeit einer solchen subjektorientierten Position. Die Münchener Biennale – ein Festival, das fast alle Performances an besonderen, immersiven Orten installiert – hatte sich in diesem Jahr das Thema »Privatsache« gesetzt; eine besonders konfliktreiche Konstellation: Denn wer Privatheit behauptet, nimmt immer auch so etwas wie die Öffentlichkeit, ein Außen, an. Das ist eine extrem biedere Annahme – gerade heute, wo jedem klar sein müsste, dass alle digitale Präsenz und Kommunikation gespeichert und ausgewertet wird.


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