Nanu, was ist denn das für eine List oder ein Scherz des Wahns? Dass ausgerechnet jetzt, da erstmals ein Kanzler Merz die Bayreuth-Eröffnung beehrt, ein Hans Sachs auf der Bühne zu erleben ist, der wie ein spannenlanger Hagestolz wirkt? Und dass vor den Augen eines Kulturstaatsministers Weimer eine Inszenierung stattfindet, die überreich scheint an gedanklicher Harmlosigkeit? Erleben wir jetzt das Rollback zur auseinandersetzungsscheuen Regie, wie sie sich ewig unzufriedene Gimpel schon seit ewig wünschen (ein Wunsch, den, geben wir’s zu, manche selbstzufriedenen Regisseursregisseure mit gänzlich werkverlorenen Arbeiten mitzuverantworten haben)?


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… lebt in Berlin, liebt Musik, schreibt Romane: u.a. ›Beethovn‹ (2020). Zuletzt erschien ›Silence‹. ✉️ KonzertgaengerBerlin@gmail.com