»Endspiel« ist eigentlich ein Begriff aus dem Schach. Er bezeichnet den finalen Moment, wo es auf die Stellung der Türme ankommt. In London finden derzeit die Schachweltmeisterschaften statt, noch bis zum 28. November. Für die Uraufführung von György Kurtágs Fin de partie – Endspiel – hätte es also keinen besseren Zeitpunk geben können. Diesem Moment wurde seit mehr als 10 Jahren entgegengefiebert. Ursprünglich sollte Ingo Metzmacher die Uraufführung in Zürich übernehmen. Kurtág wurde aber nicht fertig. Immer wieder wurde verschoben. Dann kommt Markus Stenz ins Spiel, denn Ur- und Erstaufführungen sind seine Spezialität. In Melbourne, Köln und seit 2012 in den Niederlanden beim Radio Filharmonisch Orkest. Für Kurtág ist er nach Italien zurückgekehrt, wo seine Liebe zur zeitgenössischen Oper ihren Anfang nahm.Sabine Weber hat Markus Stenz im Camerino di Maestro der Mailänder Scala kurz vor der Uraufführung getroffen – auf dem Tisch liegt schon die Partitur bereit.


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... arbeitet seit über 15 Jahren für verschiedene Radioprogramme der ARD. Dazu zählen Beiträge, Features, die Moderation von Musiksendungen und live moderierte Konzertübertragungen. Darüber hinaus ist sie für verschiedene Printmedien und Online-Magazine als Opern- und Konzertkritikerin oder Berichterstatterin für internationale Festivals unterwegs. In ihrer Freizeit rudert sie auf dem Rhein, auch wettkampfmäßig.