Ich erreiche Marin Alsop per Skype in Brüssel, wo sie im Finale des Königin-Elisabeth-Klavierwettbewerbs dirigiert. Normalerweise bevorzugt sie in ihren Konzerten ein breitgefächertes Repertoire; musste sie dort jetzt immer wieder dasselbe Stück dirigieren? »Dreimal Prokoviews zweites, dreimal Rachmaninoffs drittes Klavierkonzert, aber sonst jedes Stück nur einmal«, sagt sie und lacht erleichtert. Seit 2007 leitet Alsop das Baltimore Symphony Orchestra. Seit 2012 ist sie gleichzeitig Chefdirigentin des Orquestra Sinfônica do Estado de São Paulo (OSESP). Im September 2019 wird sie Nachfolgerin von Cornelius Meister als Chefdirigentin des Radio-Symphonieorchester Wien.
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