Eine der Luxuriositäten des hiesigen Musiklebens, die dereinst vielleicht »von einst« sein werden: an zwei aufeinanderfolgenden Abenden zwei große Mahlersinfonien zu hören, in zwei benachbarten Häusern, gespielt von zwei erstrangigen Orchestern und geleitet von zwei Stardirigenten beiderlei Geschlechts. Es soll Lästerzungen geben, denen die höchst erfolgreichen Yannick Nézet-Séguin und Joana Mallwitz als Schaudirigenten gelten, dies aber braucht nur Schauhörer zu scheren, denn der Blindhörer findet, dass mit geschlossenen Augen die Ohren eh besser funktionieren; und dann können die da vorn ja ruhig turnen, wie sie wollen.
Jetzt abonnieren, um weiterzulesen.
Unbegrenzter Zugang zu allen aktuellen Artikeln und dem Archiv
VAN als unabhängiges Magazin wird maßgeblich über Abos getragen. Mit Ihrem Abo ermöglichen Sie unsere Arbeit und sichern die Zukunft von VAN.
