Die Empörung darüber, dass der Bundestag letzte Woche nach der emotionalen Rede von Wolodymyr Selenskyj einfach zur Tagesordnung überging, war groß. Der ukrainische Präsident hatte den Parlamentarier:innen schonungslos das Versagen der deutschen Russlandpolitik vor Augen geführt und um mehr Unterstützung gebeten. Statt sich damit zu beschäftigten, gab es im Plenum direkt im Anschluss parteipolitisches Gezänk und die Bundestagspräsidentin gratulierte zwei Abgeordneten zum 60. Geburtstag.
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