Jedes Olympia-Event braucht heutzutage Musik – für jeweils ganz unterschiedliche Teile einer Veranstaltung. Markus Hinzke ist dafür in Tokio 2021 zuständig. Arno Lücker hat ihn kurz vor dem Springreit-Finale interviewt. Ein Gespräch über Ein- und Zurichtung, Zweck und Ästhetik klassischer Musik im Pferdesport.

VAN: Herr Hinzke, wie ist die Stimmung in Tokio?

Markus Hinzke: Die Stimmung ist gut. Die Reitwettbewerbe haben vom Ablauf her alle sehr gut funktioniert. Gestern hatten wir zwei Springreiter mit jeweils einem Abwurf, die leider nicht im Finale sind. Aber einer ist dabei – und da machen wir uns nicht unberechtigt Hoffnungen, dass der vielleicht eine Medaille holt. (Nachtrag: Daniel Deußer verpasste leider durch zwei Abwürfe eine Medaille.)


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... ist Konzertveranstalter, Moderator, Komponist und Pianist. Er gestaltet innovative Konzertformate, arbeitet als Musik-Satiriker, schreibt Stücke für Solist:innen und Ensembles und Texte für VAN, die Wiener Philharmoniker, die New York Philharmonics und die Bamberger Symphoniker. 2019 war er als Schauspieler an der Volksbühne zu erleben.