Manche Menschen kommen ohne Ouvertüre auf die Welt. Sie erzählen einfach drauf los. Zu diesem Typus gehört wohl auch der 1865 in Sankt Petersburg geborene Komponist Alexander Glasunow. Ich kenne kaum eine andere Musik, die derart voraussetzungs- und einleitungsfrei mitteilt, was Sache ist. Ich spreche von seinem Konzert für Violine und Orchester a-Moll op. 82, 1904 komponiert, im Februar 1905 mit dem ungarischen Geiger Leopold Auer an der Solo-Violine und Glasunow selbst am Dirigierpult in Sankt Petersburg uraufgeführt.
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