Als wäre nicht der erste Shutdown und die damit verbundene vorübergehende Schließung aller Kulturstätten, Theater und Konzerthäuser schon schwer genug für Künstler:innen und Veranstalter:innen gewesen – und ja, auch fürs Publikum –, wiederholt sich dasselbe Szenario nun seit über einer Woche für viele wie in einem schlechten Traum. Hier grüßt zwar einerseits das Murmeltier – aber andererseits auch nicht, denn die freiberuflichen Kulturschaffenden, die nun wieder nicht arbeiten dürfen, wieder mit abgesagten Auftritten umgehen müssen und wieder kein Geld verdienen, haben jetzt, im November 2020, schon sieben Monate Dürrephase hinter sich.
… schreibt als freiberufliche Musikjournalistin unter anderem für die Zeit, den WDR und den SWR. Nach dem Musikstudium mit Hauptfach Orgel und dem Master in Musikjournalismus promoviert sie am Institut für Journalistik der TU Dortmund im Bereich der Feuilletonforschung. Mehr von Hannah Schmidt

