Am 20. November 2019 veranstaltete die Internationale Ensemble Modern Akademie (IEMA) in Frankfurt am Main ein ganztägiges Symposium zur Situation freier Ensembles in der aktuellen Musik. Veranstalter, Förderer und Ensemblevertreter*innen diskutierten über Förderstrukturen, Finanzierungs- und Organisationsmodelle, neue Konzertformate und Zielgruppenansprache, über das große Ganze und den Teufel, der im Detail liegt. Am Ende des Tages, nach Panels, Diskussionsforen und Kaffeegesprächen blieb bei mir ein Gefühl der Irritation zurück. Hier war eine Szene versammelt, die die Musik seit der Nachkriegszeit maßgeblich geprägt und bei Repertoireentwicklung, Interpretationen und Aufführungspraxis neue Maßstäbe gesetzt hat. Gleichzeitig scheint sich diese Bedeutung kaum in den Arbeitsbedingungen und den Umfeldherausforderungen vieler freier Ensembles zu spiegeln, im Gegenteil. Woran kann das liegen?


Jetzt abonnieren, um weiterzulesen.

Unbegrenzter Zugang zu allen aktuellen Artikeln und dem Archiv

VAN als unabhängiges Magazin wird maßgeblich über Abos getragen. Mit Ihrem Abo ermöglichen Sie unsere Arbeit und sichern die Zukunft von VAN.


Sie haben schon ein Abo?

... ist Herausgeber von VAN. Er studierte Development Studies, Ethnologie und Asienwissenschaften in Berlin, Seoul, Edinburgh und an der London School of Economics und arbeitete im Anschluss zehn Jahre als Berater in Projekten der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. 2014 gründete er mit Ingmar Bornholz den VAN Verlag, wo er auch als Geschäftsführer fungiert. hartmut@van-verlag.com