Elektra ist wütend. So viel ist bekannt. Doch es ist mehr als nur Wut – sich windender und alles zerfressender Hass ist es, der Strauss’ Oper treibt: ein Psychothriller von der ersten bis zur letzten Minute. Die knappen zwei Stunden Elektra-Spieldauer lassen kaum eine Handinnenfläche trocken. Das Libretto Hugo von Hofmannsthals wartet mit einer überaus brutalen und blutigen Sprache auf, die in ihrer Eindringlichkeit kaum Parallelen in der Opernliteratur findet.
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