Ein Gespräch mit dem Dirigenten Eduardo Strausser über den Kulturkampf in Brasilien und einen rechtsextremen Präsidentschaftskandidaten.

Text · Fotos Hilreli (alle CC BY-NC 2.0) · Datum 24.10.2018

Am Sonntag findet in Brasilien die Stichwahl für das Präsidentenamt zwischen dem rechtsextremen Jair Bolsonaro und dem Kandidaten der Arbeiterpartei PT, Fernando Haddad, statt. Es ist die wahrscheinlich wichtigste Wahl seit dem Ende der Militärdiktatur 1985. 28 Jahre lang saß Bolsonaro als Hinterbänkler im brasilianischen Kongress. Während dieser Zeit fiel der Hauptmann der Reserve und Ex-Fallschirmspringer weniger durch konstruktive Parlamentsarbeit (er brachte zwei Gesetzesvorschläge durch), als durch ein Gruselkabinett menschenverachtender Sprüche und faschistoider Gedanken auf. Zum Helden wurde er für viele Anhänger allerdings erst 2016, als er während des Amtsenthebungsverfahren gegen die damalige Präsidentin Dilma Rousseff seine Stimme einem berüchtigten Folterer der Militärdiktatur widmete, der auch Rousseff gefoltert haben soll. »Die brasilianische Militärdiktatur hat es versäumt, 30 000 Menschen zu töten«, sagte er einmal im Fernsehen. Ansonsten bleibt kaum eine Bevölkerungsgruppe übrig, die er noch nicht diskriminiert hat. Der in Brasilien lebende Journalist Glenn Greenwald bezeichnete Bolsonaro einmal als den »frauenfeindlichsten, hasserfülltesten gewählten Funktionär der demokratischen Welt«. Ein Teil seiner Anhänger wählt Bolsonaro nicht trotz, sondern wegen dieser Äußerungen. Er instrumentalisiert zudem geschickt den in der Bevölkerung weit verbreiteten Hass auf die politische Elite und den Wunsch, insbesondere der in Korruptionsskandale verwickelten Arbeiterpartei des Ex-Präsidenten Lula einen Denkzettel zu verpassen.Dass Bolsonaro den ersten Wahlgang klar gewann und auch in den Umfragen für die Stichwahl in Führung liegt, hat die ohnehin schon tiefen Gräben innerhalb Brasiliens weiter aufgerissen. Während seine Anhänger angesichts des erwarteten Sieges bereits euphorisch triumphieren, herrscht bei politischen Gegnern eine Mischung aus Angst, Panik und Ratlosigkeit (eine Stimmung, die auch das internationale Presseecho bestimmt). In einer Videoansprache per Handy kündigte Bolsonaro vor ein paar Tagen an, das Land nach dem Wahlsieg von »den roten Verbrechern« zu säubern: »Entweder sie gehen nach Übersee, oder ins Gefängnis«.In seinem Wahlkampf erinnert vieles an die Strategien rechtspopulistischer Bewegung in anderen Ländern: der kalkulierte Bruch mit »politischer Korrektheit«, eine großflächige Fake-News-Kampagne (das Unternehmen WhatsApp reagierte vor einigen Tagen und sperrte 100.000 verdächtige Profile vorübergehend), die Inszenierung als »Anti-Establishment«. Aber anders als zum Beispiel in den USA sind seit dem Ende der Militärdiktatur, nach der sich Bolsonaro und einige der Militärs in seinem Schattenkabinett zurücksehnen, gerade einmal 30 Jahren vergangen. Die demokratische Verfasstheit Brasiliens und seiner Institutionen ist fragil. Viele soziale Errungenschaften wie das gesetzlich verankerte Quotensystem, das Jugendlichen aus ärmeren Verhältnissen ein Studium ermöglichen soll, will Bolsonaro im Falle eines Wahlsiegs rückgängig machen. Schon jetzt scheint es ihm gelungen zu sein, im Land durch eine kontinuierliche Eskalation der Diskussionskultur und Verrohung der Sprache eine Art moralisches Tabula Rasa zu hinterlassen.

Künstlerinnen und Kulturförderung sind in Brasilien schon seit einigen Jahren Angriffsfläche eines konservativen Kulturkampfs. Der amtierende Präsident Michel Temer versuchte bereits vor zwei Jahren, das Kulturministerium abzuschaffen. Im vergangenen Herbst wurde eine Ausstellung über Transgender-Themen und Homosexualität in der brasilianischen Kunst in der Stadt Porto Alegre wegen eines anhaltenden Shitstorms vorzeitig geschlossen. Bolsonaro sagte dazu im Fernsehen, »die Macher der Ausstellung gehören erschossen.« Die Goethe-Institute in Brasilien wurden in den letzten zwei Jahren mehrfach verklagt, sich bei Veranstaltungen der »Sodomie«, »Blasphemie« oder »Pädophilie« schuldig gemacht zu haben. Bolsonaro kündigt nun einen »großen Kulturwandel« an. Er verunglimpft Künstler als »vagabundos«, »Penner« oder »Schmarotzer«, die es sich auf Kosten des Staates gut gehen lassen.Was kommt auf die Kulturszene in Brasilien zu, sollte Bolsonaro am Sonntag tatsächlich gewinnen? »Wir verstehen für unseren kleinen Bereich der Kultur, was passieren wird, es wird enger, enger und immer enger. Aber wir verstehen das große Bild noch nicht ganz«, sagt der in São Paulo geborene Dirigent Eduardo Strausser, den ich am Wochenende in einem israelischen Restaurant in Berlin-Mitte traf. Nach seinem Studium an der Zürcher Hochschule der Künste war Strausser 2014 bis 2016 Resident Conductor am Theatro Municipal, dem Opernhaus São Paulos. Mittlerweile lebt er in Berlin. Diese Spielzeit dirigiert er unter anderem die Magdeburgische Philharmonie, das Orchestre de Chambre de Lausanne, die Jenaer Philharmonie, das Staatstheater Darmstadt und das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin. Dort habe ich ihn das erste Mal kennengelernt – bei einem Last-Minute-Einspringer für den erkrankten Robin Ticciati im November 2017 (»Das war ein Abenteuer. Ich hatte acht Stunden, um Schumanns Violinkonzert zu lernen, das ich vorher noch nie dirigiert hatte«). Strausser ist gerade von einem Gastdirigat aus Rio de Janeiro zurückgekommen …

Eduardo Strausser · Foto © Rodrigo Levy
Eduardo Strausser · Foto © Rodrigo Levy

VAN: Du hast am Abend vor dem ersten Wahlgang in Rio de Janeiro ein Konzert dirigiert. In Rio hat Jair Bolsonaro fast 60 Prozent der Stimmen erhalten, 45 Prozent mehr als der zweitplatzierte Mitte-Links-Kandidat Ciro Gomes. Bolsonaros Sohn Flávio gewann in Rio mit den meisten Stimmen ein Senatorenmandat. Wie hast Du die Stimmung in der Stadt erlebt?

Eduardo Strausser: Erst als ich in Rio ankam, habe ich richtig gespürt und verstanden, wie die Stimmung ist. Das war sehr krass. Ich landete morgens um fünf Uhr und irrte ein wenig durch die Lobby des Flughafens, weil ich die Orchestermanagerin nicht sofort fand. Ein Taxifahrer kam auf mich zu und fragte, ob ich ein Taxi brauche. Ich habe gesagt, ›nein, danke‹, worauf er sich verabschiedete mit: ›alles klar, aber bloß Bolsonaro wählen, ne!‹ Das war mein ›Welcome to Brasil‹. Da habe ich noch gedacht, ah, ein verrückter Taxifahrer. Aber nein, überall reden die Leute über ihn, in der Hotellobby, im einfachen Fast-Food-Laden, im schicken Restaurant, es ist unglaublich. Da habe ich auch verstanden, warum so viele Freunde von mir immer mit so großer Angst gesprochen haben.

War es dann auch bei der Arbeit mit dem Orchester ein Thema?

Ja natürlich, ich bin ein bisschen ein Provokateur (lacht) und habe in der ersten Probe von Brahms Vierter an einer Stelle zu Posaunen und Trompeten gesagt: ›Bitte, die Posaune hat hier ein crescendo, er nicht.‹ [›#EleNão‹, dt. ›Er nicht‹, ist ein ursprünglich in der feministischen Anti-Bolsonaro-Bewegung entstandener Hashtag]. Da gab es ein großes Gelächter.

Viele Menschen außerhalb Brasiliens fragen sich, warum ein rechtsextremer Kandidat, der sich seit Jahrzehnten offen rassistisch, homophob und frauenfeindlich äußert, der sich die Diktatur und Folter zurückwünscht und seinen Gegnern mit ›Säuberungen‹ droht, der den Regenwald abholzen und die Eigentumsrechte der indigenen Bevölkerung abschaffen will, und darüber hinaus rhetorisch relativ unbegabt ist, von der Mehrheit der Bevölkerung gewählt wird.

Die Unterstützung, die Bolsonaro seit Beginn seiner Kandidatur aus der Bevölkerung erhält, ist vor allem auf die weit verbreitete Erschöpfung und das Misstrauen zurückzuführen, dass die Mehrheit der Bevölkerung gegenüber der aktuellen politischen Klasse empfindet. Die jüngsten Korruptionsskandale, in denen jetzt ermittelt wird, betreffen fast alle politischen Parteien, aber vor allem auch die Arbeiterpartei PT. Bolsonaro und seine Clique nutzen die Gunst der Stunde und kanalisieren die gesamte Empörung in der Bevölkerung in Richtung PT. Dieses Anti-PT-Gefühl hat die extreme Rechte vereint und in Bolsonaro ihren Kristallisationspunkt als »Retter des Vaterlandes« gefunden, obwohl er selbst mehreren wegen Korruption angeklagten Parteien angehörte. In den großen Zentren wie Rio und São Paulo ist die Mittelschicht sehr stark und bringt in der Unterstützung von Bolsonaro ihren »Aufstand gegen die Korruption« zum Ausdruck. Die Sozialen Netzwerke spielen beim Ausgang dieser Wahl eine entscheidende Rolle. 60 Prozent der jungen Wähler stimmten für Bolsonaro. Es handelt sich um eine Generation, die entweder nach der Militärdiktatur geboren wurde, oder bereits vergessen hat, wie es damals war. In einem Moment großer politischer Instabilität beschließen viele Wähler, für einen Anführer ›mit starker Hand‹ zu stimmen, ohne die Bedrohung zu berücksichtigen, die seine politischen Überzeugungen für uns alle bedeuten. Bolsonaro präsentiert einfache Lösungen für komplexe Probleme. Viele Wähler legitimieren mit einer ›Protestwahl‹ einen rassistischen, frauenfeindlichen und homophoben Rechtsradikalen, der zudem die Diktatur verteidigt.

Es geht bei dieser Wahl vor allem auch um kulturelle Themen. Für Bolsonaro stehen Künstler*innen für den Werteverfall: Kunst fördere Pädophilie, die Arbeiterpartei PT unterstütze die ›Erotisierung der Kinder‹ und wolle die Kirchen abschaffen. Es gibt auch diese etwas schräge Fake News, dass Fernando Haddad, Bolsonaros Kontrahent in der Stichwahl, während seiner Zeit als Bildungsminister versucht habe, mit tendenziösen Aufklärungsheften, dem so genannten ›Kit Gay‹, sechsjährige Schüler zu Homosexuellen umzupolen.

Bolsonaros Propaganda lautet, dass die PT mithilfe der Kultur eine ideologische Revolution angestrebt und dafür linksorientierte Künstler finanziert habe. Er und seine Leute zeichnen dieses Bild von Künstlern als Schmarotzern, ›vagabundos‹, die es sich auf Kosten des Staates gut gehen lassen und für den Verfall der Sitten verantwortlich sind.

Was würde es für Kulturschaffende konkret bedeuten, wenn er die Wahl gewinnen würde?

Er will unter anderem das Kulturministerium und das Rouanet-Gesetz [zur steuerlichen Vergünstigung privatwirtschaftlichen Kultursponsorings] abschaffen. Ich gebe dir ein konkretes Beispiel, was das bedeuten würde: Im Theatro Municipal hatten wir ein jährliches Budget von etwa 100 Millionen Reais. Das waren fast 10 Prozent des gesamten Kulturbudgets der Stadt São Paulo, aber es ist auch das einzige Opernhaus in einer Stadt mit über 20 Millionen Einwohnern. Von diesen 100 Millionen wurden fast 80 Millionen für Honorare verwendet, 20 Millionen waren für den Gebäudeunterhalt und ähnliches vorgesehen. Über Rouanet haben wir noch einmal fast 13 Millionen zusätzlich bekommen. Mit dem Geld haben wir die eigentlichen Produktionen gestemmt, die Künstler engagiert, Bühnenbild, Kostüme. Ohne das Geld könnten wir keine Oper in São Paulo machen. Das ist nur ein Beispiel. Es gibt viele Projekte, die ohne Rouanet nicht überleben würden. In einem Land mit so großer Ungleichheit wie Brasilien wäre ein großer Teil der Kunstproduktion, Film, Theater, Tanz oder Musik, ohne staatliche Förderung nicht möglich.  

Bolsonaro hat gesagt, dass es weiter Anreize für Kultur geben werde, ›aber nur für gute Künstler, die einen Wert schöpfen‹.

Wir kennen diese Geschichte sehr gut in Deutschland, oder? Es ist ein Gedankengut, das aus der Zeit der Diktatur stammt, in der die Zensur brutal war. Die Politik sagt, was gute und schlechte Kunst ist, die gute Kunst bekommt Geld von der Regierung, die ›schlechte‹ wird diskriminiert und angefeindet, so wie er es bereits jetzt macht.

Fast alle berühmten brasilianischen Künstlerinnen und Künstler haben sich in Manifesten und offenen Brief gegen Bolsonaro gestellt. Wie ist das in der klassischen Musikszene?

Da gibt’s eigentlich nichts Vergleichbares. Natürlich gibt es Leute, die etwas sagen, aber nicht als Bewegung oder im Rahmen eines Manifests. Die klassische Musikszene ist sehr klein und sehr stark auf die Unterstützung vom Staat angewiesen. Die wenigen professionellen Orchester, die es gibt, sind jetzt schon alle in der Krise.

Das heißt, es gibt eine Angst, dass kritische Äußerungen im Falle eines Wahlsiegs Bolsonaros sanktioniert werden?

Ich glaube, es hat damit zu tun. Klassische Musik wird in Brasilien als elitäre Angelegenheit betrachtet. Aber unsere Arbeit am Theatro Municipal war damals ein Projekt der PT und das Gegenteil von elitär. Haddad, der damals São Paulos Stadtpräfekt war, hat uns mit viel Geld unterstützt. Ich habe oft mit ihm gesprochen, er macht selbst Musik und hat unsere Arbeit fast als eine Art moralisch-freiheitliches und soziales Projekt verstanden. Die Tickets waren billiger als eine Kinokarte, wir haben Kinderkonzerte für über 10.000 Kinder öffentlicher Schulen veranstaltet. Auf Haddad folgte der neoliberale João Doria – und schon nach einem Monat wusste ich, dass unser Projekt sterben würde. Es war unglaublich. Doria denkt Musik als Entertainment, für ihn ist Kunst eine Commodity, ein Business, bei dem es darum geht, davon zu profitieren oder es billiger zu machen. Ähnlich denken auch Leute wie Paulo Guedes, der Wirtschaftsberater von Bolsonaro.

Gibt es irgendwas Positives an der derzeitigen Situation, vielleicht eine zunehmende Politisierung derjenigen, die sich bisher nicht für Politik interessiert haben?

Ich glaube nicht. Niemand redet über Politik. Es gibt keine Diskussionen. Es gibt keine Argumente. Es ist eher wie beim Fußball. Ich bin für Corinthians, weil ich Corinthians liebe, und wenn Palmeiras gegen den FC São Paulo spielt, bin ich für São Paulo, weil ich Palmeiras hasse. Es ist nur ›ich hasse‹ oder ›ich liebe‹. Ich bin mir sicher, dass viele Menschen nicht all die Fake News glauben, die sie auf ihre Handys bekommen, aber es wird trotzdem fröhlich geteilt, weil die Leute denken, das sei gut für die Propaganda. Es ist wie Fußball, ich mache alles dafür, dass mein Team gewinnt.

»Einige sagen, es ist Zivilisation gegen Barbarei. Ich glaube, das ist keine Übertreibung.« Eduardo Strausser über den Kulturkampf in Brasilien und den rechtsextremen Präsidentschaftskandidaten Bolsonaro in @vanmusik.

Viele Menschen, die Bolsonaro gewählt haben und wählen werden, sagen: ›Er sagt diese ganzen Sachen, aber so ist er nun mal, er meint es nicht so‹.

Das ist verrückt, oder? ›Ich unterstütze diesen Kandidaten, aber er wird nicht machen, was er jetzt sagt, was er machen will‹. Menschen, die in großer Armut leben und schwarz sind, wählen Bolsonaro, auch Homosexuelle und Frauen. Selbst Teile der Jüdischen Gemeinde, stell dir das mal vor, das sind die Enkelkinder von Holocaust-Überlebenden. Wie kann das sein? Meine Großeltern waren im KZ, die Familie meiner Mutter kommt aus Bessarabien. Selbst als die Leute dort sagten: ›Ihr müsst weggehen, die Nazis kommen‹, haben viele gemeint: ›Es war immer schlecht hier, schlechter kann es gar nicht werden‹. Es ist heute eine andere Situation und ein anderer Kontext, aber die Mentalität ist schon vergleichbar. ›Ja, er sagt das, aber er wird es nicht machen.‹ Aber wenn wir Bolsonaros bisherige … ich kann nicht sagen Arbeit, weil er eigentlich nichts gemacht hat (lacht)… angucken, dann ist klar, dass es eine Agenda gibt. Wir verstehen für unseren kleinen Bereich der Kultur, was passieren wird, es wird enger, enger und immer enger, weniger Geld, kein Rouanet-Gesetz, kein Ministerium. Aber wir verstehen das große Bild noch nicht ganz. Wir haben schon Angst vor all den Sachen, die wir wissen. Aber stell dir die Agenda vor, von der wir noch gar nichts ahnen. Einige sagen, es ist Zivilisation gegen Barbarei. Ich glaube, das ist keine Übertreibung. ¶

Hartmut Welscher

... ist Herausgeber von VAN. Er studierte Development Studies, Ethnologie und Asienwissenschaften in Berlin, Seoul, Edinburgh und an der London School of Economics und arbeitete im Anschluss zehn Jahre als Berater in Projekten der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. 2014 gründete er mit Ingmar Bornholz den VAN Verlag, wo er auch als Geschäftsführer fungiert. hartmut@van-verlag.com