»Ein Juwel, einen Stern am Firmament,« nennt Veronika Eberle das G-Dur-Violinkonzert von Mozart. Mit elf hat sie es zum ersten Mal unter der Leitung ihres damaligen Lehrers Christoph Poppen, zuletzt im Februar mit dem Münchener Kammerorchester gespielt. »Klar, am Anfang geht es darum, den Notentext kennenzulernen, und als Elfjährige hat man eine andere Sicht als jetzt mit 26, und je mehr man in eine Partitur schaut, desto mehr schaut sie zurück, desto tiefer und bewusster wird das Verständnis der Musik.«
Nach Bachs Cellosuiten und Ysaÿes Solosonaten liegt in der dritten Folge des VAN-Aufnahmenvergleichs zum ersten Mal kein Stück für Soloinstrument auf dem Plattenteller. Als Referenzobjekt wählen wir den ersten Satz, Allegro. Es ist ein Sprung in den Strom, eine Momentaufnahme, eine Einladung. Insgesamt fünf Mal.
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