Musik- und Theater-Marathons, nächtliche Demütigungen und vielversprechende Partys: Liudmila Kotlyarova reiste zum Diaghilev-Festival nach Perm. Während sie den Postfestival-Kater zu vertreiben versucht, lesen wir uns durch ihre Festivaltagebücher.

Wenn man Teodor Currentzis auf die Unzugänglichkeit seiner Moskauer Konzerte für einfache Musikliebhaber anspricht, lädt er gerne alle nach Perm ein: Dort seien die Tickets billiger und die Luft irgendwie sauberer. Zu den schönsten Früchten, die die Stadt im Ural durch Currentzis’ kreativen Geist austrägt, zählt das jährliche Diaghilev Festival. Das weltmeisterschaftliche St. Petersburg Mitte Juli für das fast 2000 km östlich liegende Perm zu verlassen, fällt nicht leicht. Wer aber bereit ist, für ein paar Tage auf Schlaf zu verzichten, bekommt hier wirklich Erstaunliches geboten.


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