Vorspiele und Konzerte der Musikhochschulen sind nicht nur Fixtermine für Klassikfreunde mit schmalem Geldbeutel, sondern auch Experimentierfelder für junge Musizierende, seltenes Repertoire, ungewöhnliche Formate. Eine bewährte Institution in diesem Sinn ist das frühsommerliche Festival Crescendo der Berliner Universität der Künste, das in diesem Jahr unter dem Motto GegenTöne steht. Ein wohlgewählter Titel, nicht nur ästhetisch, sondern auch materiell in einer Zeit existenzbedrohender Kürzungen durch den schwarz-roten Senat, der bereit scheint, eine ganze Stadt bildungs- und kulturpolitisch zu verheeren, solange nur keine (wie schwarze Parteifunktionäre es gern ausdrücken) »Parkplätze vernichtet« werden.


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… lebt in Berlin, liebt Musik, schreibt Romane: u.a. ›Beethovn‹ (2020). Zuletzt erschien ›Silence‹. ✉️ KonzertgaengerBerlin@gmail.com