Eine Welle von Ausschreitungen, Aufmärschen und Demonstrationen ist in den letzten Tagen über Chemnitz hinweggerollt. Nach dem »Wir sind mehr«-Konzert am Montag, veranstaltet das Theater Chemnitz am kommenden Freitag ein Gratis-Open-Air auf dem Theaterplatz mit Beethovens Neunter. Unter dem Motto »Gemeinsam stärker« will das Theater ein Zeichen setzen für eine Kultur der Offenheit und Vielfalt und gegen Fremdenfeindlichkeit, Hetze und Gewalt. Am Freitag will auch die rechtsradikale Szene wieder vor dem Karl-Marx-Monument aufmarschieren. Wir sprachen mit Christoph Dittrich, seit 2013 Generalintendant der Städtischen Theater Chemnitz, über Erklärungsversuche und Grabenkämpfe, die Ausrichtung der bürgerlichen Mitte nach rechts, die Möglichkeiten von Kunst und den Diebstahl von »Wir sind das Volk«.


Jetzt abonnieren, um weiterzulesen.

Unbegrenzter Zugang zu allen aktuellen Artikeln und dem Archiv

VAN als unabhängiges Magazin wird maßgeblich über Abos getragen. Mit Ihrem Abo ermöglichen Sie unsere Arbeit und sichern die Zukunft von VAN.


Sie haben schon ein Abo?

... ist Herausgeber von VAN. Er studierte Development Studies, Ethnologie und Asienwissenschaften in Berlin, Seoul, Edinburgh und an der London School of Economics und arbeitete im Anschluss zehn Jahre als Berater in Projekten der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. 2014 gründete er mit Ingmar Bornholz den VAN Verlag, wo er auch als Geschäftsführer fungiert. hartmut@van-verlag.com