Mozarts Jupiter-Symphonie im Aufnahmenvergleich.

Text · Titelbild WikiImages via Pixabay (Creative Commons) · Datum 22.5.2019

Wie viele andere populäre Symphonie- oder Sonatenbeinamen – man denke an die teils skurrilen Spitznamen für einige der über hundert Symphonien Joseph Haydns – stammen weder der im 19. Jahrhundert gebräuchliche Untertitel Symphonie mit der Schlussfuge noch das sich bis heute haltende Label Jupiter-Symphonie von Wolfgang Amadeus Mozart, dem Schöpfer der Symphonie No. 41 C-Dur KV 551. Der Beiname Jupiter für das im August 1788 vollendete Stück – die letzte Mozartsche Komposition dieser rein instrumentalen Königsdisziplin – geht wahrscheinlich auf den musikgeschichtsbedeutungsschwangeren Londoner Konzertveranstaltermäzen Johann Peter Salomon (1745-1815) zurück, der – wie gewohnt gewieft – mit außermusikalischem Wording-Schmuckwerk die Zuschauerzahlen für seine Veranstaltungen zu steigern sich anschickte.


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... ist Konzertveranstalter, Moderator, Komponist und Pianist. Er gestaltet innovative Konzertformate, arbeitet als Musik-Satiriker, schreibt Stücke für Solist:innen und Ensembles und Texte für VAN, die Wiener Philharmoniker, die New York Philharmonics und die Bamberger Symphoniker. 2019 war er als Schauspieler an der Volksbühne zu erleben.