Mozarts Jupiter-Symphonie im Aufnahmenvergleich.
Wie viele andere populäre Symphonie- oder Sonatenbeinamen – man denke an die teils skurrilen Spitznamen für einige der über hundert Symphonien Joseph Haydns – stammen weder der im 19. Jahrhundert gebräuchliche Untertitel Symphonie mit der Schlussfuge noch das sich bis heute haltende Label Jupiter-Symphonie von Wolfgang Amadeus Mozart, dem Schöpfer der Symphonie No. 41 C-Dur KV 551. Der Beiname Jupiter für das im August 1788 vollendete Stück – die letzte Mozartsche Komposition dieser rein instrumentalen Königsdisziplin – geht wahrscheinlich auf den musikgeschichtsbedeutungsschwangeren Londoner Konzertveranstaltermäzen Johann Peter Salomon (1745-1815) zurück, der – wie gewohnt gewieft – mit außermusikalischem Wording-Schmuckwerk die Zuschauerzahlen für seine Veranstaltungen zu steigern sich anschickte.

