Musik für einhundert verschiedene klackernde Metronome, Farben zum Hören – und rhythmische Chaoten-Zustände auf dem Klavier, die bis dato in ihrer Realisation als nicht »menschenmöglich« erschienen: György Ligeti (1923–2006) veränderte mit seinen Werken die Musikgeschichte der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert. Zu seiner Popularität trug Regie-Legende Stanley Kubrick bei, der sich für sein visionär-grüblerisches Epos 2001: A Space Odyssey (1968) bei Ligetis Atmosphères (1961), Lux Aetena (1966) und dessen Requiem (1963-65) eindrücklich und unwiderruflich eigenartig bediente.
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