Wunderland ist Wien ja eh immer, aber erst recht natürlich zur Christkindlmarktzeit, die hier geschäftstüchtig mittlerweile schon Anfang November beginnt, ab Allerseelen eine einzige lange Glühwei(h)nacht, winterlicher Apfelstrudel lässt Touristenherzen auferstehen. Sinnig getimet tut sich da nun im Theater an der Wien, das seit drei Jahren MusikTheater an der Wien heißt, ein Traumreich anderer Art auf, mit der österreichischen Erstaufführung von Unsuk Chins genuiner Literaturoper Alice in Wonderland. Ein Werk, das eine für Gegenwartsmusiktheater erstaunliche Erfolgsgeschichte schreibt, die Welturaufführung 2007 in München war nämlich keineswegs auch die Weltletztaufführung, vielmehr gab es mittlerweile Folgeproduktionen von Bielefeld bis Los Angeles.
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