In den 1890er Jahren diskutierte man auf dem australischen Kontinent darüber, wie eine Zusammenlegung der selbstverwalteten britischen Kolonien politisch realisierbar wäre. Melbourne und Sydney beanspruchten dabei den Hauptstadt-Status für sich. Nach langwierigen und komplexen Streitigkeiten um die Frage einer »Hauptstadt auf neutralem Boden« fiel die Entscheidung auf Canberra. Ursprünglich war dieser eingezirkelte Landstrich ein Teil des Siedlungsgebietes der Aborigines. 1911 wurde ein Architekten-Wettbewerb zur Errichtung der Stadt Canberra ausgeschrieben, 1912 darüber endgültig befunden – und 1913 mit dem anfänglichen Spatenstich begonnen. (Der Erste Weltkrieg verzögerte den Bau freilich – und erst 1927 wurde Canberra offiziell Hauptstadt Australiens.)
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