Bald 6.000 Einträge zählt das Lexikon verfolgter Musiker und Musikerinnen der NS-Zeit (LexM) inzwischen – zu Personen, die zwischen 1933 und 1945 vom Nazi-Regime verfolgt wurden und unterschiedliche Schicksale erlebten, von der geglückten Flucht bis zur Ermordung im KZ. Im LexM fand ich ebenso verlässliche wie weiterführende Informationen zu zahlreichen Protagonistinnen meines Buches zur Geschichte des Musikerberufs in Deutschland wie etwa zum Primarius des Budapest Quartet Emil Hauser und zum geschassten Fagottisten der Wiener Philharmoniker, Hugo Burghauser, die beide in die USA flohen und dort zunächst mit widrigen Bedingungen kämpfen mussten, oder auch zur Geigerin Alma Rosé, KZ-Insassin in Auschwitz und bis zu ihrem Tod im April 1944 Leiterin des Lager-Frauenorchesters.


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… ist Historiker und Privatdozent an der Universität Konstanz. Er forscht, lehrt und schreibt zur deutschen, europäischen und afrikanischen Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert.