Manchmal fallen einem Dinge erst dann auf, wenn sie plötzlich nicht mehr da sind: Wir haben Kultur und Versammlungen als allgegenwärtige Normalheit betrachtet. Jetzt aber wurden aus Angst vor der schnellen Verbreitung des Coronavirus der Reihe nach Konzert- und Opernhäuser geschlossen, Veranstaltungen und Festivals abgesagt, sogar Gottesdienste. Das ist aber nicht einfach nur für die potenziellen Besucher*innen seltsam und vielleicht schade. Denn etliche Kulturschaffende, vor allem freiberufliche Künstler*innen, Ensembles und kleinere Veranstaltungsorte, Agenturen und Festivals, stehen infolge dieser Entscheidungen vor dem Ruin.


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… schreibt als freiberufliche Musikjournalistin unter anderem für die Zeit, den WDR und den SWR. Nach dem Musikstudium mit Hauptfach Orgel und dem Master in Musikjournalismus promoviert sie am Institut für Journalistik der TU Dortmund im Bereich der Feuilletonforschung.