Valery Gergiev ist wieder da. Am 25. März tauchte er in einem Videogespräch Wladimir Putins mit russischen Kulturschaffenden auf. Putin regte darin die Zusammenlegung des St. Petersburger Mariinsky-Theaters mit dem Bolschoi-Theater in Moskau unter ein gemeinsames Direktorat an. Die Idee passt sich nahtlos ein in Putins Geschichtsrevisionismus und sein aus dem Erbe des Zarentums abgeleitetes Selbstverständnis: Bereits vor der Oktoberrevolution 1917 unterstanden die beiden größten und prestigeträchtigsten Bühnen Russlands einer Art Generalintendanz. Und Putin ließ im Gespräch mit Gergiev keinen Zweifel, wen er sich für diesen neu geschaffenen Posten wünscht:
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