In meinem Alltag begegne ich immer wieder einem Typ Mensch, für den ich Mitleid empfinde und dessen Einsamkeit und Alter mich traurig stimmen. Er sitzt alleine auf der Bank in der Sonne, führt langsam den alten Hund aus und im Supermarkt merkt man, wie schwer es fällt, nur noch für eine Person einzukaufen. Auch wenn mir die leere Betthälfte, der verwaiste Stuhl am Küchentisch und die Erinnerungsfotos auf der Anrichte verborgen bleiben: Am präsentesten ist nicht, was ich sehe, sondern was ich nicht sehe: die Lücke, der leere Raum, den eine vertraute Person nicht mehr ausfüllt. Den Machern des Animationsfilms Up! gelingt es, gemeinsam mit der Musik von Georges Bizet meinen Blick auf diese Menschen zu verwandeln.
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