Titus Underwood ist seit Februar der erste Schwarze Solooboist mit einer Festanstellung in einem US-amerikanischen Orchester (der Nashville Symphony in Tennessee). Aufgewachsen ist der Musiker in Pensacola, Florida, er besuchte das Cleveland Institute of Music, die Juilliard und die Colburn School, wo er bei Oboen-Legenden wie John Mack und Elaine Douvas studierte.Dieses Jahr wurde Underwood die »Sphinx Medal of Excellence« verliehen, eine Auszeichnung, mit der die Sphinx Organization in den USA außergewöhnliche Schwarze Musiker:innen und solche mit lateinamerikanischem Hintergrund ehrt. In der New York Times forderte er jüngst zusammen mit Kolleg:innen der Phoenix Symphony und der Metropolitan Opera eine Reform des Probespielverfahrens. Mit VAN hat Underwood über seinen ganz persönlichen Karriereweg und seine Zukunftsvisionen für die US-amerikanische Orchesterlandschaft gesprochen.
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