Viele Studierende müssen neben dem Studium jobben, um sich das teure Leben in Frankfurt leisten zu können, erklärt die HfMDK auf ihrer Website. So fehle Zeit für Hochschulpolitik, wichtige Stimmen und wertvolle Perspektiven gingen verloren. Abhilfe schaffen soll das sogenannte Demokratiestipendium, das die Hochschule jetzt erstmal an zwei Studierende vergeben hat.
In den kommenden zwölf Monaten werden Elin Mayer, Vize-Vorsitzende des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) und Elias Ohly, AStA-Vorsitzender, in ihrem hochschulpolitischen Engagement mit bis zu 500 Euro im Monat finanziell unterstützte. Beide arbeiten nicht nur im AstA, sondern bringen sich seit vielen Semestern unter anderem auch in der Mental Health AG ein, betreuen einen Eltern-Kind-Raum und sind involviert in die Planung von Neubau und Sanierung eines Hochschulgebäudes. »Das Stipendium verwandelt Engagement von einem ›Luxus‹, den man sich zeitlich leisten können muss, in einen festen und nachhaltigen Bestandteil des Studiums«, erklärt Ohly gegenüber VAN. »Es befreit von einem notwendigen Nebenjob und schätzt die Arbeit und Energie, die man in das demokratische Miteinander investiert. Die gewonnene Zeit kann direkt in das Engagement fließen.«

