Dass Politiker in die Inhalte der Kunst hineinregieren, für die sie Gelder verwalten, ist eher Alltag als Ausnahme. So etwas kommt immer wieder vor. Neuerdings häufen sich Fälle, in denen der Aufsichtsrat eines Festivals den künstlerischen Leiter schurigelt und loswerden will. Bei den Salzburger Festspielen geht es allerdings weder um politische Statements noch um Inhalte. Es handelt sich, um ein Hofmannsthal-Zitat abzuwandeln, um eine »salzburgische Maskerad – und weiter nichts«.
Jetzt abonnieren, um weiterzulesen.
Unbegrenzter Zugang zu allen aktuellen Artikeln und dem Archiv
VAN als unabhängiges Magazin wird maßgeblich über Abos getragen. Mit Ihrem Abo ermöglichen Sie unsere Arbeit und sichern die Zukunft von VAN.
