Im direkten Kontakt zu unserem Publikum begegne ich immer wieder Fragen zur Weiterentwicklung unseres Orchesters oder es werden Wünsche zu Programmgestaltung und Spielorten an mich herangetragen. Darauf folgt dann meistens eine große Verwunderung darüber, dass ich nur antworten kann, dass ich das mit großer Freude an die Verantwortlichen weitergebe, aber eigentlich in keine inhaltlichen Planungen eingebunden bin, weder als 1. Konzertmeisterin noch als Orchestervorstand. Das ist im Großteil der deutschen Berufsorchester so.
Sie sind als Pyramidenstruktur organisiert und repräsentieren ein traditionelles Organisationsverständnis. Das bedeutet: Die Musiker:innen spielen, was auf dem Dienstplan steht, Gedanken über Inhalte machen sich andere.

