›Macht Musik schlau?‹ hieß das erste populärwissenschaftliche Buch, das Lutz Jäncke 2008 veröffentlichte, mit »neuen Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften und der kognitiven Psychologie«. Zuvor hatte er bereits vielfach rein wissenschaftlich publiziert, Psychologie, Neurophysiologie und Hirnforschung studiert, anschließend im Beth-Israel-Krankenhaus der Harvard Medical School geforscht und an einem Forschungszentrum in Jülich gearbeitet und war auf einen Lehrstuhl für Neuropsychologie erst an der Universität Magdeburg und später an die Universität Zürich berufen worden. Mittlerweile ist Jäncke emeritiert – und scheint umso mehr Zeit zum populärwissenschaftlichen Schreiben zu haben. Im März 2026 erschien sein neuestes Buch ›Von Synapsen und Symphonien. Musik neuropsychologisch betrachtet‹, ›Wenn Töne salzig schmecken‹, eine Sammlung von Berichten über Treffen Jänckes mit beeindruckenden und für ihn als Neurologen interessanten Profi-Musiker:innen, wird Mitte April 2026 veröffentlicht. Ich erreiche ihn am Montagmorgen per Videocall.
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