Irgendwann Ende 1981, Anfang 1982 musste der Komponist und Gesangskünstler Julius Eastman aus seiner Wohnung in New York City ausziehen. Die Behördenmitarbeiter stellten seine Sachen – mitsamt all seiner Partituren – auf den Bordstein. Eastman lief weg, ließ alles zurück. Es folgten Jahre inner- und außerhalb von Obdachlosenunterkünften, er schnorrte Geld von Freunden. Im Mai 1990 starb er in einem Krankenhaus in Buffalo. Der erste Nachruf (Kyle Gann in der Village Voice) erschien neun Monate später.
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