2014 habe ich mich entgegen vieler Ratschläge an der Universität der Künste Berlin mit viel Idealismus für die Künstlerisch-Pädagogische Ausbildung beworben. Damals war ich unglaublich stolz darauf, einen der rar gesäten 17 Studienplätze für Bachelor und Master aller Instrumentalgruppen inklusive Gesang, Rhythmik, Elementare Musikpädagogik, Chor- und Ensembleleitung erhalten zu haben. Heute kommt es mir verglichen mit der Studienplatzanzahl in der Künstlerischen Ausbildung absurd vor. Lektion Nummer Eins im Hochschulalltag war: »Wer’s kann, der macht’s, wer’s nicht kann, der lehrt’s.« Diesen Satz bekommt man nicht nur des Öfteren ins Gesicht gesagt, er manifestiert sich in den hochschuleigenen Strukturen und wird dadurch regelmäßig erfahrbar.


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… lebt und arbeitet als freie Oboistin und Instrumentalpädagogin in Berlin. Darüber hinaus leitet sie die Jugendmusiziergruppe »Michael Praetorius« in Leipzig. Ihr musikalisches Interesse gilt insbesondere der (ganz) Alten Musik und dem Musiktheater. Nach ihrem Abschluss in Instrumentalpädagogik begann sie außerdem ein Stadt- und Regionalplanungsstudium an der TU Berlin.