2014 habe ich mich entgegen vieler Ratschläge an der Universität der Künste Berlin mit viel Idealismus für die Künstlerisch-Pädagogische Ausbildung beworben. Damals war ich unglaublich stolz darauf, einen der rar gesäten 17 Studienplätze für Bachelor und Master aller Instrumentalgruppen inklusive Gesang, Rhythmik, Elementare Musikpädagogik, Chor- und Ensembleleitung erhalten zu haben. Heute kommt es mir verglichen mit der Studienplatzanzahl in der Künstlerischen Ausbildung absurd vor. Lektion Nummer Eins im Hochschulalltag war: »Wer’s kann, der macht’s, wer’s nicht kann, der lehrt’s.« Diesen Satz bekommt man nicht nur des Öfteren ins Gesicht gesagt, er manifestiert sich in den hochschuleigenen Strukturen und wird dadurch regelmäßig erfahrbar.
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