Der Hauptstadtkulturfonds (HKF) ergänzt seit 1999 die Kulturförderung in Berlin und fördert aus Mitteln des Bundes »bedeutsame kulturelle und künstlerische Einzelprojekte und Veranstaltungen«, die in Berlin stattfinden. In diesem Jahr wurde im Hauptstadtfinanzierungsvertrag eine Aufstockung der Mittel vorgesehen, so dass nun eine Gesamtsumme von jährlich 15 Millionen Euro zur Verfügung steht.

Leider wurde versäumt, bei dieser Gelegenheit den für die kulturelle Vielfalt Berlins so wichtigen Fördertopf maßgeblich zu reformieren und auf zukünftige Anforderungen einzustellen. Vergangene Woche wurden die Förderergebnisse für das Jahr 2018 veröffentlicht und diese zeigen, wie dringlich in drei Bereichen Handlungsbedarf besteht: Kulturpolitisch nachvollziehbare und transparente Mittelvergabe – Abschaffung der Regelförderung – Klare Regelung zur Förderung von Projekten von institutionell geförderten Einrichtungen.


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