Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts war der Stadtteil Luz das Zentrum São Paulos und gleichzeitig das Tor zur Stadt: Seine zwei mächtigen Bahnhöfe, Luz und Júlio Prestes, waren die Verkehrsknotenpunkte der Metropole und Symbole des Fortschritts. Hier wurde Kaffee aus allen Teilen Brasiliens angeliefert, um von der Hafenstadt Santos aus verschifft zu werden, hier betraten die Immigranten aus Japan und Europa ihr neues Leben. Um die Stationen herrschten die Kaffeebarone über den noch jungen Reichtum São Paulos, an der Turmuhr der Estação da Luz orientierte sich die Zeit der Stadt.
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