Als Hamburg im Februar 2020 wählt, appelliert die Kulturszene von der Intendantin zum Clubbetreiber, Carsten Brosda als Kultursenator im Amt zu belassen. Seine Reden passen in eine Elbphilharmonie nicht besser als nach St. Pauli, seine kulturpolitischen Ansätze beschreibt er in Büchern wie seiner aktuellen »Kunst der Demokratie«, in der er die Bedeutung einer freien Kunst für die demokratische Gesellschaft wortreich umreisst. Um hierüber zu diskutieren, waren wir zum Kaffeetrinken verabredet, dann kam Corona dazwischen. Wir telefonieren und sprechen über die Krise. Und was sie für Musiklandschaft, prekäre Arbeitssituationen und die Demokratie auch langfristig bedeuten kann.
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