Als Hamburg im Februar 2020 wählt, appelliert die Kulturszene von der Intendantin zum Clubbetreiber, Carsten Brosda als Kultursenator im Amt zu belassen. Seine Reden passen in eine Elbphilharmonie nicht besser als nach St. Pauli, seine kulturpolitischen Ansätze beschreibt er in Büchern wie seiner aktuellen »Kunst der Demokratie«, in der er die Bedeutung einer freien Kunst für die demokratische Gesellschaft wortreich umreisst. Um hierüber zu diskutieren, waren wir zum Kaffeetrinken verabredet, dann kam Corona dazwischen. Wir telefonieren und sprechen über die Krise. Und was sie für Musiklandschaft, prekäre Arbeitssituationen und die Demokratie auch langfristig bedeuten kann.


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... hat französische und deutsche Literatur sowie Kulturmanagement in Bonn, Paris und Hamburg studiert. Heute arbeitet sie als freie Journalistin, Kuratorin und Dramaturgin im Bereich klassischer Musik. Unter anderem ist sie für die Donaueschinger Musiktage oder die Elbphilharmonie tätig, kuratiert die Philosophiereihe »Bunkersalon« mit dem Ensemble Resonanz, entwickelt die globale Konzertreihe »Outernational« und schreibt für das VAN Magazin.