»Auf dem Spiel steht nicht weniger als die Autonomie kultureller Institutionen«, urteilte das Magazin ›monopol‹ am 26. Februar über die tags zuvor von der ›BILD‹ angekündigte Entlassung der Berlinale-Chefin Tricia Tuttle, veranlasst durch Kulturstaatsminister Wolfram Weimer. Der Kommentar rechnete, wie so viele andere zeitgleich erschienene Artikel, mit dem Rauswurf Tuttles. (Spoiler: Sie bleibt.) Und offenbart damit noch eine ganz andere Bedrohung: Aufs Spiel gesetzt wurde in der ›Debatte‹ über die Causa Weimer/Tuttle nämlich nicht nur die »Autonomie kultureller Institutionen«, sondern auch die Glaubwürdigkeit zahlreicher Medien.
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