Als ich neu an der Musikhochschule war, habe ich mich über einige Dinge gewundert: Warum kann man bis 24 Uhr üben, aber nur bis 16 Uhr trinkbaren Kaffee kaufen? Wie kann eine so kleine Hochschule in so großem Stil jedes Semester aufs Neue die Kurs- und Prüfungsanmeldung vergeigen? Und: Warum studiert man klassisches Saxophon? Auf die letzte Frage habe ich jetzt eine Antwort gefunden. Sie heißt Asya Fateyeva, geboren 1990 auf der Krim. Als sie zehn Jahre alt war, mopste sie ihrem Vater das Saxophon, das er eigentlich für sich gekauft hatte und startete sofort durch (dafür hat sie heute eine ziemlich bescheidene Erklärung parat: »Ich hatte das Glück, gleich eine hervorragende Lehrerin zu finden«.) Vier Jahre später zog die Familie nach Deutschland, Fateyeva ein Jahr drauf fürs Studium nach Köln. Sie studierte außerdem in Paris, Lyon und Hamburg. Mittlerweile unterrichtet sie selbst an der Musikhochschule Münster und tritt unter anderem mit den Wiener Symphonikern, den Moskauer Virtuosen, dem Tschaikowski Rundfunksymphonieorchester, der Ukrainischen Nationalphilharmonie und dem Staatlichen Sinfonieorchester Istanbul auf.In VAN teilt sie ihre persönliche Best-Of-klassisches-Saxophon-Playlist.


Jetzt abonnieren, um weiterzulesen.

Unbegrenzter Zugang zu allen aktuellen Artikeln und dem Archiv

VAN als unabhängiges Magazin wird maßgeblich über Abos getragen. Mit Ihrem Abo ermöglichen Sie unsere Arbeit und sichern die Zukunft von VAN.


Sie haben schon ein Abo?