Ans Hintergrundrauschen von Mahan Esfahanis unzähligen Verlautbarungen hatte man sich inzwischen gewöhnt. Streng monothematisch ging es ihm immer um dasselbe: Feindliche Mächte haben sich gegen ihn, das unschuldige Opfer, verschworen. Nun wird das Rauschen lauter; er wird persönlich beleidigend. »Eine verrückte Frisur zu haben oder ein bisschen Jazz spielen zu können macht einen nicht zu einem Ikonoklasten, wenn das eigene Cembalospiel absolut orthodox ist.« Er nennt zwar keinen Namen, aber es ist unzweifelhaft, wen er hier meint: Jean Rondeau. Ich kenne Rondeau nicht persönlich; dennoch möchte ich mich hierzu äußern.


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