Dass Politiker in die Inhalte der Kunst hineinregieren, für die sie Gelder verwalten, ist eher Alltag als Ausnahme. So etwas kommt immer wieder vor. Neuerdings häufen sich Fälle, in denen der Aufsichtsrat eines Festivals den künstlerischen Leiter schurigelt und loswerden will. Bei den Salzburger Festspielen geht es allerdings weder um politische Statements noch um Inhalte. Es handelt sich, um ein Hofmannsthal-Zitat abzuwandeln, um eine »salzburgische Maskerad – und weiter nichts«.


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… lernte Geige und Klavier, studierte Musik-, Literatur- und Theaterwissenschaft an der Freien Universität Berlin, promovierte über frühe Beethoven-Rezeption. Von 1994 bis 1997 Musikredakteurin der Zeit, von 1997 bis 2018 bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Seither wieder freelance unterwegs. Seit 2011 ist Büning Vorsitzende der Jury des Preises der deutschen Schallplattenkritik.