VAN: Können Sie sich an Ihre erste Begegnung mit Philip Glass erinnern?
Dennis Russell Davies: Ja, natürlich! Das war 1978. Philip kam mit einer Partitur zu mir. Es war seine Oper Satyagraha, die in Holland uraufgeführt werden sollte. Das Opernhaus in Amsterdam kannte ich zu diesem Zeitpunkt schon – ich hatte meinen Lehrer Bruno Maderna nach Europa begleitet und dann auch vertreten. Leider musste ich Philip erst einmal absagen, denn zu diesem Zeitpunkt begann gerade meine Tätigkeit in Stuttgart (als Generalmusikdirektor am Württembergischen Staatstheater, heute Staatstheater Stuttgart). Aber ich weiß noch: als ich die Partitur das erste Mal gesehen habe – mich hat das vom ersten Moment an fasziniert und ich habe gesagt: ›Philip, ich schau‘, was ich tun kann!‹
Jetzt abonnieren, um weiterzulesen.
Unbegrenzter Zugang zu allen aktuellen Artikeln und dem Archiv
VAN als unabhängiges Magazin wird maßgeblich über Abos getragen. Mit Ihrem Abo ermöglichen Sie unsere Arbeit und sichern die Zukunft von VAN.
