Es mag um die 125. Ausgabe gewesen sein, als ich mich aus der Redaktionsarbeit etwas zurückzog. Ich arbeite jetzt an anderer Stelle im VAN Verlag mit, aber nur noch in Ausnahmefällen dort, wo die Themen auftauchen, die Textideen entstehen und die Texte landen. Das Schöne an dieser Distanz ist die Wertschätzung, die daraus entsteht. Was für ein tolles, kleines Magazin. Ich erinnere mich, wie ich am Anfang einmal dachte, dass bei einem so besonderen, scharfen, seltsamen, verzweigten und doch seltsam klaren Profil, wie VAN es hat, vielleicht irgendwann die Themen ausgehen könnten, die Gesprächspartner und die Autorinnen. Wie sich gezeigt hat, hat die Energie von VAN irgendwann damit begonnen, neue Themen, Gesprächspartner und Autoren zu prägen, zu entwickeln – und dabei den Blick vieler Menschen auf die Klassikkultur zu verändern, wodurch wieder neue Themen entstehen. Bei VAN erscheinen ständig Artikel, die aus irgendeinem Grund in die Top 5 gehören, insofern mag diese Auswahl als Leseempfehlung aufgefasst werden.


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