»Viel zu lang, schon seit Ende des Zweiten Weltkriegs, wurde das Cembalo monopolisiert durch ein ausschließendes Narrativ. Ich verspreche, dass ich alles tun werde, um genau das infrage zu stellen«, sagte Mahan Esfahani einst in VAN. Und er setzt sein Vorhaben in die Tat um: zum Beispiel mit dieser Playlist mit sieben Hörempfehlungen zur Erweiterung der Cembalo-Wahrnehmung und mit einem Konzert mit Anahita Abbasis Intertwined Distances (2018) für Cembalo und Elektronik und Luc Ferraris Musique socialiste ? ou Programme Commun pour clavecin et bande (1972) für Cembalo und Tonband, am 26. Oktober in der Akademie der Künste Berlin. Tags zuvor spielen beim kleinen, von Samir Odeh-Tamimi kuratierten Festival ›Cembalo und andere Tasten‹ Margherita Berlanda, Claudia Pérez Iñesta und Alexandros Giovano ein Programm mit Musik von Ligeti, Pagh-Paan, Marbe, Xenakis und Hespos.
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