Aufnahmeprüfung geschafft – Feierei! Und dann? Dass im Musikstudium zwischen Probespiel-Vorbereitung, Stimmfächern, Übezelle und Wettbewerben zum Teil der Raum fehlt, um wirklich künstlerisch zu wachsen, eigene Wege zu gehen und für sich Alternativen zur Solo-Karriere zu entdecken, hören wir bei VAN immer wieder – zum Beispiel von Sängerin Wiebke Lehmkuhl. Geigerin Baiba Skride wunderte sich im Interview, dass man die Orchestertätigkeit an Deutschen Hochschulen im Vergleich zur Solo-Karriere als »Loser-Dasein« wahrnimmt. Und Cellist Maximilian Hornung bekam vom Orchesterspiel nach dem Studium Bauchschmerzen, vielleicht auch, weil »man in der kompletten Streicherausbildung nicht zum Orchestermusiker ausgebildet wird, sondern zum Solisten. (…) Dann ist man im Orchester und muss plötzlich etwas ganz anderes machen, als man das ganze Studium über gelernt hat.« Als ein erstes Herantasten an die Schieflagen – und Highlights – der Ausbildung in Deutschland haben wir uns an sechs Musikstudierende gewandt. Hier die Erfahrungsberichte. Weitere Erkundungen folgen.
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