»Was macht ihr da eigentlich bei VAN?« Ingmar Bornholz‘ Antwort in 5 Teilen.

Text Ingmar Bornholz · Illustration · Datum 17.4.2019

»VAN ist ein Herzensprojekt«, war meine Standardantwort an Familie, Freunde und Bekannte auf die Frage, »was macht Ihr da eigentlich?«, als ich den VAN Verlag in 2013 mit meinem Schulfreund Hartmut gemeinsam gründete. Von vielen – nicht ganz unberechtigt – als »Schnapsidee« tituliert, hat sich VAN aber zu weit mehr entwickelt: Für mich ist es ein Teil meiner Identität, ein Freundeskreis und ein substanzieller »Anker« in meinem Leben. Ich bin dankbar, dass nach allen Herausforderungen, allen Fehltritten und Begeisterungsstürmen heute die 200. Ausgabe erscheint. Der Dank dafür gebührt unseren Lesern und Abonnenten, ohne die nichts möglich wäre und nichts Sinn machen würde, und einem Team mit Ecken und Kanten, das in dieser Zusammensetzung und Qualität für mich das beste der Welt ist!

August-Bagatellen

Klassikkultur auf Facebook, Twitter, Instagram.

Nicht alles, was gut war, hat auch bis zur Ausgabe #200 überlebt. So großartig wie unvergessen: Tobias’ Bagatellen. Am eindrücklichsten in der sommerlichen August-Version.

Maestro Matching

Welcher Dirigent passt zu mir?

Was von Arno Lücker für »Tekkies« wie mich, gefolgt von Sinfon-O-Mat und Oper-O-Mat. Der letzte war so monströs, dass alle, die bei VAN auch mit der technischen Umsetzung betraut sind, bereits zittern vor Arnos Nummer 4.

Pop it up

Eleganz, Unaufgeregtheit, Punk!

Auf der Schneide zwischen Humor und reflektierter Kritik, gelingt in der von Alex Ketzer kuratierten Rubrik »Stilkritik« ein scharfer Blick auf die Ästhetik der klassischen Musik(-träger).

Im Namen von VAN.

Ein Interview mit Jan Caeyers

»Wir müssen nicht so tun, als ob Klassikkonzerte eigentlich Rockkonzerte sind.« Wenn sich jemand mit unserem Namensgeber auskennt, dann ist es Dirigent und Beethovenbiograf Jan Caeyers.

Der Poltergeist

Wer hat Angst vor Daniel Barenboim?

Sicherlich ein Meilenstein in der Geschichte unseres kleinen Magazins und Verlags: sauber recherchiert, ohne Furcht aber mit Augenmaß und journalistischem Respekt eine Geschichte, die weltweit nicht nur in der Klassikszene Wellen geschlagen hat. ¶