Man muss sich etwas hüten, wenn man übers Posthorn-Solo im Scherzo von Mahlers 3. Symphonie schreibt. Man will ja nicht unter Kitschverdacht geraten, und dieser Episode haftete lange Zeit – und vielleicht immer noch – etwas anrüchig Idyllisches an. Aber, getreu des Journalisten-Mottos »Sagen, was ist«, muss man es dann doch gleich zu Beginn einmal hinschreiben, damit es klar ist: Diese Musik ist die pure Schönheit. Schöner war’s vorher nirgendwo, schöner wurde es seitdem nicht.


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… ist Redakteur der wochentaz in Berlin und lebt in Oldenburg. Er nimmt Trompetenunterricht, nur um das Posthorn-Solo irgendwann selbst spielen zu können, die ersten Takte kriegt er jetzt schon einigermaßen hin. Sein Lehrer ist ein Schüler Reinhold Friedrichs.