Am 25. Juni steigt im Rahmen des Infektion!-Festivals an der Berliner Staatsoper im Schiller Theater die Premiere einer Neuinszenierung von Aribert Reimanns Gespenstersonate. Die Kammeroper, für die der Komponist auf das Kammerspiel von Johan August Strindberg von 1908 zurückgegriffen hat, wurde 1984 in Berlin uraufgeführt. 33 Jahre später führt Otto Katzameier Regie. Er ist eigentlich Bassbariton, als solcher aber tief drin und vertraut mit dem zeitgenössischen Musiktheater. Bis zum 9. Juli finden insgesamt sieben Vorstellungen statt. Unser Herausgeber Hartmut Welscher hat Katzameier zufällig in der Kantine der Staatsoper erlebt, als extrovertiert, zugewandt, intelligent. Grund genug, ihn um eine Playlist zu bitten, und siehe da: Wir haben uns nicht getäuscht. Sie kommt sogar in Versform und Stefan-George-mäßiger Kleinschreibung.


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