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Staat, Gewalt und Widerstand in der Oper

Text · Übersetzung · Titelbild François Dubois, Bartholomäusnacht · Datum 18.5.2016

Während er seine Exekution durch ein Erschießungskommando erwartet, singt der Maler Cavaradossi: »und ich sterbe verzweifelt! … Und hab das Leben niemals so sehr geliebt!« Eine Arie der Träumerei, der Klage und des verborgenen Protests gegen die, die ihn gefangenhalten. In dieser Oper, Puccinis Tosca von 1900, tauchen die Macht und das Böse nicht als Abstraktionen auf: Der Polizeichef Scarpia verhaftet und foltert Cavaradossi, als Strafe dafür, dass er einem entkommenen politischen Gefangenen geholfen hat, und um Caravadossis Geliebte, Tosca, in Schrecken zu versetzen.


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