Matthew Herbert arbeitet seit über einem Jahrzehnt im Feld elektronischer Tanzmusik mit sehr unterschiedlichen, meist ambivalenten Klangaufnahmen. Sei es der Körper seiner Geliebten, dem Leben eines Schlachtschweins, einem Bombeneinschlag im Irak oder Mahlers Zehnter Sinfonie. Am 1. November 2015 präsentierte er sein neues Album The Shakes an der Volksbühne in Berlin. Ich treffe ihn einen Tag zuvor in der Lobby des Park Inn Hotels direkt am Alexanderplatz. Wir sprechen über seine Motivation Musik zu machen, sein Verhältnis zu klassischer Musik, und seine verlorengegange Naivität.
Text Bastian Zimmermann · Fotos Christina Stoll

