Beim Festival des Hörens ist Leo Hofmann mit zwei Werken zu sehen. Wer ist Leo Hofmann?
Am kommenden Wochenende findet in der Hamburger Laeiszhalle das Festival des Hörens statt. Veranstalter sind die Hamburger Symphoniker, von denen kürzlich zu erfahren war, dass sie mit im Bund der sechs Orchester sind, die ab 2017 im Programm Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland gefördert werden. In ihren Programmen und Formaten unter dem Stichwort MusikImPuls bestellen die Symphoniker eine Tradition, die gerade in Hamburg vom Ensemble Resonanz früh vorgezeichnet wurde. Das Konzerthaus auf die Straße bringen, Dinge hinterfragen, neue Öffentlichkeiten um die Musik schaffen. Während die Symphoniker regelmäßig Impromptu-Konzerte an verschiedenen markanten Ort der Stadt geben, bietet das Festival des Hörens eine Mischung aus zugänglicher Symphonik (Bruckner, Symphonic Slam), Familienangeboten, Filmen, Vorträgen und transdisziplinärer Kunstausstellung. Kuratiert von der Galerie Âme Nue gibt es in der Laeiszhalle auch einen Hörgang mit Kunstinstallationen. Wer genau hinschaut, entdeckt hier neben Türen und unter Treppen ein paar Acts, die Zukunft versprechen. Für VAN porträtiert der Komponist und Performer Andi Otto (beim Festival selbst mit seinem Instrument Fello zu sehen und hören) seinen Freund und Kollegen Leo Hofmann. Wir lesen und denken: Höchste Zeit, ihn kennenzulernen.

