VAN: Du kommst erst 2017 zum Chor. Trotzdem: Wie gefällt dir Berlin so weit?

Justin Doyle: Ich lebe ja gerade in North Yorkshire, wo es kalt ist, viel regnet und wo es mehr Schafe als Menschen gibt (also auch mehr Schafe als Musiker). Bis jetzt war das optimal, weil Stille für mich wichtig ist. Ich gehe so gerne – leider nicht oft genug – in die Berge, um den Kopf freizubekommen.

Wenn man Berlin mit anderen großen Städten vergleicht, ist es in dieser Hinsicht faszinierend, sogar die U-Bahn ist hier leise. Und trotzdem ist die Stadt eine einzige Baustelle! Hier wird gebaut, dort wird eine U-Bahn verlängert; du siehst förmlich, was im Entstehen ist und das ist sehr aufregend. Mit dem Chor will ich das Profil hier in der Stadt festigen. Von vielen Leuten hört man, sie wüssten gar nicht, was der RIAS Kammerchor ist. Das muss sich ändern und ich muss herausfinden, wie.


Jetzt abonnieren, um weiterzulesen.

Unbegrenzter Zugang zu allen aktuellen Artikeln und dem Archiv

VAN als unabhängiges Magazin wird maßgeblich über Abos getragen. Mit Ihrem Abo ermöglichen Sie unsere Arbeit und sichern die Zukunft von VAN.


Sie haben schon ein Abo?