Wenn eine Sache mit nordischen Familienfeiern anfängt, weiß man bereits, dass sie schiefgehen muss. Thomas Vinterbergs Film Das Fest wurde vor 25 Jahren zum Klassiker des Verwandtschafts-Meltdowns. Und in Lars von Triers apokalyptisch-visionärer Depressionsfabel Melancholia ist die komplette erste Hälfte einer fehlgehenden Hochzeitsparty gewidmet: Darin misslingt schon zu Beginn die Anfahrt des Brautpaars, weil die überlange romantische Limousine partout nicht ums Eck des engen Waldwegs kommt; minutenlang sehen wir vergebliches Manövrieren.


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… lebt in Berlin, liebt Musik, schreibt Romane: u.a. ›Beethovn‹ (2020). Zuletzt erschien ›Silence‹. ✉️ KonzertgaengerBerlin@gmail.com